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    Niedersachsen: Umbau bei ver.di

    Perspektive 2015

    Niedersachsen: Umbau bei ver.di

    Pilotprojekt im Landesbezirk Niedersachsen-Bremen gestartet

    Artikel aus der ver.di-PUBLIK 7-2015

    Der ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen steht vor seinem größten Umbau seit der ver.di-Gründung vor 15 Jahren. Nach fast zwei Jahren Vorarbeit wurde am 12. Oktober der Startschuss gegeben. Mit dem bundesweiten ver.di-Projekt "Perspektive 2015 - ver.di wächst" soll die Arbeit der Hauptamtlichen neu organisiert werden. Im Rahmen einer Pilotphase wird die geplante Neuorganisation in Niedersachsen und Bremen sowie in Bayern zunächst erprobt und überprüft - schließlich sollen die Mitglieder mehr von ver.di haben. ver.di will in Zukunft besser und schneller erreichbar sein, die Einzelberatung für die Mitglieder bei Fachleuten für rechtliche und tarifliche Fragen bündeln und neue Spielräume für die Arbeit in den Betrieben und Verwaltungen schaffen.

    • ver.di ist besser erreichbar: Seit dem 12. Oktober ist ver.di von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar - und natürlich auch per E-Mail. Die neuen ver.di-Zentren in Braunschweig, Bremen, Hannover und Oldenburg machen das möglich (siehe Kasten rechts). Die Anliegen der Mitglieder sollen dort innerhalb eines Tages aufgenommen und soweit wie möglich auch gleich erledigt werden. Die Geschäftsstellen in den Bezirken bleiben für persönliche Besuche erhalten.
    • ver.di will die Mitglieder schneller beraten: Mitte Oktober haben auch die neuen ver.di-Teams für Recht und Beratung ihre Arbeit in den Bezirken aufgenommen. Ein Team aus Jurist/innen und Sekretär/innen steht ausschließlich zur Beratung der Mitglieder bereit - per Telefon, per E-Mail und natürlich nach Terminvereinbarung auch persönlich bei Problemen rund ums Arbeits- und Sozialrecht sowie bei tariflichen Fragen oder bei Arbeitszeugnissen. Die Teams für Recht und Beratung sind über die ver.di-Zentren oder über die ver.di-Geschäftsstellen erreichbar. Das Anliegen einfach angeben, ver.di hilft dann weiter.
    • ver.di stärkt die Arbeit in Betrieben und Verwaltungen: Die Gewerkschaftssekretär/innen, die in den Betrieben und Dienststellen unterwegs sind, werden von der Beratungsarbeit entlastet. Dadurch gewinnen sie mehr Zeit, um die betriebliche Betreuung der Mitglieder zu verbessern. Mehr Präsenz vor Ort, mehr Konzentration auf noch nicht erschlossene Betriebe und Verwaltungen, eine höhere Tariffähigkeit und mehr Mitglieder, das sind die Ziele des Pilotprojekts. 25 Gewerkschaftssekretär/innen sind im ver.di-Landesbezirk speziell dafür unterwegs.
    • ver.di ist eine Gewerkschaft der Ehrenamtlichen. Bei allen Veränderungen und Neuerungen bleibt festzuhalten: Gewerkschaftsarbeit findet vor Ort im Betrieb statt. ver.di-Mitglieder werben neue Mitglieder. Sie arbeiten in Personal- oder Betriebsräten, sie werden Vertrauensfrau oder -mann, nur sie können streiken, sie entscheiden über gewerkschaftliche Erfolge oder Misserfolge. Das Projekt "Perspektive 2015 - ver.di wächst" setzt auf die ehrenamtlichen Kolleg/innen. Ihr Engagement entscheidet. Der Umbau von ver.di unterstützt sie dabei.