Medieninformationen

    Demonstration am 15.11.2013 vor der Zentrale in Würzburg

    Schließung Möbelhaus XXXLutz München

    Demonstration am 15.11.2013 vor der Zentrale in Würzburg

    14.11.2013
    XXXLutz Filiale auf der Schwanthalerhöhe ver.di München XXXLutz Schwanthalerhöhe  – Jetzt ziehen die Beschäftigen zur Zentrale in Würzburg

    Seit fast fünf Wochen kämpfen die von der Schließung der XXXLutz Filiale in München betroffenen Mitarbeiter um einen Sozialplan. Ein vorläufiger Höhepunkt wird am Freitag (15.11.2013) durch eine Demonstration vor der Unternehmenszentrale in Würzburg gesetzt.

    Mit vielfältigen Aktionen haben die 160 von der plötzlichen Schließung der XXXLutz Filiale in München betroffenen Arbeitnehmer bisher für einen vernünftigen Sozialplan gekämpft. Neben dem Sozialplan ging es den Betroffenen auch darum, auf die intransparenten Unternehmensstrukturen aufmerksam zu machen.

    Die Gewerkschaft ver.di erwartet, dass XXXLutz die öffentlich zugesagte Bereitschaft, für alle Folgen der Schließung aufzukommen, nun endlich einhält. Hierzu gehört für ver.di:

    • Die Ausbildung aller Auszubildenden in anderen Filialen.
    • Beschäftigungsangebote für die anderen Beschäftigten in anderen Filialen.
    • Die Einrichtung einer Beschäftigungs- und Transfergesellschaft.
    • Die Zahlung von Abfindungen bei Verlust des Arbeitsplatzes.

    „Vielleicht weiß die Eigentümerfamilie Seifert nicht, was das deutsche Management so alles treibt. Daher wollen wir im nächsten Schritt Richard und Andreas Seifert in Österreich besuchen“

    Dirk Nagel, zuständiger Gewerkschaftssekretär für XXXLutz

    Mit vielfältigen Aktionen wollen die Beschäftigten die österreichische Eigentümerfamilie Seifert dazu bewegen, Einfluss auf das deutsche Management zu nehmen, so dass es schnell einen vernünftigen Sozialplan gibt. Am Freitag demonstrieren die Mitarbeiter aus München vor der Deutschlandzentrale in Würzburg. In der kommenden Woche will ver.di die Proteste auch auf Österreich ausdehnen. „Vielleicht weiß die Eigentümerfamilie Seifert nicht, was das deutsche Management so alles treibt. Daher wollen wir im nächsten Schritt Richard und Andreas Seifert in Österreich besuchen“, erläutert die Nagel von der Gewerkschaft ver.di die nächsten geplanten Aktivitäten.

    Pressekontakt

    Dirk Nagel

    Tel. 0170 / 91 64 399