Medieninformationen

    ver.di-Aktionswoche „Guter Lohn – Gute Rente“

    ver.di-Aktionswoche „Guter Lohn – Gute Rente“

    Auftaktveranstaltungen am Montag, 19. Juni 2017 17.06.2017

    Im Rahmen einer Aktionswoche unter dem Motto „Guter Lohn – Gute Rente“ informiert die Gewerkschaft ver.di in den Betrieben und Dienststellen warum ein Kurswechsel in der gesetzlichen Rentenversicherung dringend notwendig ist.

    Auftaktveranstaltung

    Die Auftaktveranstaltung findet im Rahmen einer politischen Mittagspause statt:

    • am Montag, 19. Juni 2017
    • um 12:15 Uhr
    • in der Schwanthalerstr. 64, München (vor dem Gewerkschaftshaus

    Die Münchner DGB-Vorsitzende Simone Burger wird zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprechen.

    Aktion gegen Altersarmut bei Brief- und Paketzustellern

    Vielen Brief- und Paketzustellern droht aufgrund der geringen Entlohnung im Alter eine Rente, die in die Armut führt. Das gilt sowohl für die angestellten Beschäftigten als auch für die selbständigen Paket- und Kurierfahrer. Zu dieser Problematik treffen sich Beschäftigte aus dieser Branche

    • am Montag, 19. Juni 2017
    • um 17:00 Uhr
    • in der Arnulfstraße 195, München (vor der Brief-Niederlassung der Deutschen Post)

    Für Bildberichterstattung geeignet

    Beide Aktionen sind für eine Bildberichterstattung gut geeignet. Teilnehmer werden mit Schildern das Kampagnenmotto „Guter Lohn – Gute Rente“ gut sichtbar darstellen.

    Hintergrund

    Der Verfall des Rentenniveaus ist bis 2020 bei 46 % gebremst, bis 2030 kann es bis auf bis zu 43 % sinken und für die Zeit danach ist dem freien Fall kein Ende mehr gesetzt. Was bedeutet das? Wer 45 Jahre lang gearbeitet und durchschnittlich 3.100 Euro verdient hat, der bekommt eine monatliche Rente von nur noch 1.068 Euro.

    Viele Beschäftigte verdienen aber deutlich unter 3.100 Euro, geschweige denn, dass die 45 Versicherungsjahre zusammenbringen. Deren Rente wird dann zum Teil noch deutlich niedriger ausfallen.

    In höchstem Maße unwürdig ist das folgende Beispiel: Wer im Durchschnitt 2.000 Euro brutto verdient, der muss künftig 47 Jahre arbeiten um überhaupt eine Rente auf dem Grundsicherungsniveau der Sozialhilfe zu bekommen. Wer die Jahre nicht zusammenbringt, weiß heute schon, dass er im Alter ein Fall für das Sozialamt ist.

     

    Pressekontakt

    Hedwig Krimmer, Tel. 0160 / 907 591 67 Heinrich Birner, Tel. 0170 / 574 90 02
    • 1 / 3