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    „Familienstreik“-Veranstaltung von GdP und ver.di

    „Familienstreik“-Veranstaltung von GdP und ver.di

    Längere Arbeitszeiten sind familienfeindlich 17.03.2006

    Bei einem „Familienstreiktag“ am Freitag haben die Gewerkschaft der Polizei und ver.di darauf hingewiesen, dass längere Arbeitszeiten weniger Zeit für die Kinder und damit weniger Zuwendung und Betreuung bedeuten.

    „Jede Arbeitszeitverlängerung ist eine Belastung für Familien mit Kindern“, erklärte die 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Christine Strobl. „In München leben viele alleinerziehende Mütter und Väter, die können gar nicht länger arbeiten“, so die Bürgermeisterin.

    Mehr Rücksicht auf Kinder in den Betrieben und in der Gesellschaft forderte Ralf Cecetka, Beleuchter beim Gärtnerplatztheater. „Wenn Stoiber das Weihnachtsgeld streicht, leiden meine beiden Söhne Janik und Elias., weil ich dann bei den Weihnachtsgeschenken sparen muss.“

    Marion Zandl, von Beruf Parküberwacherin, nimmt seit zwei Wochen am Arbeitskampf teil. „Ich streike auch dafür, weil ich verhindern will, dass ich weniger Zeit für meine Kinder habe“, erklärte die Politesse. Ansonsten befürchtet sie schlechtere Leistungen in der Schule. „Das schlimmste wäre für mich, wenn meine beiden Kids auf die schiefe Bahn geraten würden“.


    Weitere Informationen:
    Heinrich Birner
    Geschäftsführer ver.di-Bezirk München
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