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    „Finger weg von unserer Theaterbetriebszulage“,

    „Finger weg von unserer Theaterbetriebszulage“,

    Protestaktion der Theaterbeschäftigten am 05. Juli 07 05.07.2007

    Nach der Einführung des Tarifvertrages für die Länder (TV-L) im letzten Jahr sehen die Betroffenen nun eine Zulage gefährdet, die bis zu 22% des Einkommens ausmacht und fünf Tage Zusatzurlaub gewährleistet. Mit dem bisherigen Tarifbestandteil werden die hohe Belastung der Theaterbeschäftigten und die langen und ungünstigen Arbeitszeiten pauschal abgegolten.

    „Wir haben letztes Jahr nicht 15 Wochen für die Tarifbindung und Sicherung unserer Einkommen gestreikt, um nun kurzerhand soviel schlechter gestellt zu werden", empört sich Roland Wawoczny, ver.di Vertrauensmann an der Bayerischen Staatsoper. "Diese Zulage, die wir uns hart verdienen, ist für uns eine Existenzfrage,“ so Wawoczny weiter.

    Ver.di Chef Frank Bsirske hat nun in einem Brief den Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Hartmut Möllring zu einer schnellen bundeseinheitlichen Lösung aufgefordert.

    Hans Kraft, in ver.di Bayern zuständig für den Bereich Kunst und Kultur dazu: „Die tarifliche Absicherung dieser Zulage wurde bei der Überleitung in den TV-L nicht verhandelt. Dies muss unbedingt so schnell wie möglich nachgeholt werden. Die Stimmung unter den betroffenen Kolleginnen und Kollegen in den Theatern ist sehr gespannt. Wenn es nicht bald zu einer Einigung kommt, werden wieder Theatervorstellungen ausfallen müssen.“


    Weitere Informationen:

    Hans Kraft
    Tel. 0170/ 54 12 473

    Roland Wawoczny
    Tel: 0173/ 39 08 813

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