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    Bilanz 16.10.2020: 1.800 Streikende insgesamt - 300 bei strömendem …

    Bilanz 16.10.2020: 1.800 Streikende insgesamt - 300 bei strömendem Regen auf der Theresienwiese

    16.10.2020

     

    Rund 1.800 Beschäftigte aus dem Münchner öffentlichen Dienst sind heute nicht ihren arbeitsvertraglichen Pflichtennachgekommen. Sie sind dem Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di gefolgt. 300 von ihnen haben sich sogar zwei Stunden lang im strömenden Regen auf der Theresienwiese zu einer Streikaktion versammelt.

    Dazu Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer in München: „Das war eine sehr gelungene Generalprobe für den großen Streiktag am kommenden Montag. Was ich von den Streikenden heute mitgenommen habe, ist eine große Entschlossenheit, den Arbeitskampf fortzusetzen, wenn es denn notwendig werden sollte.“

    Zum Streik aufgerufen waren die Tarifbeschäftigten bei der Landeshauptstadt München. Darunter das Baureferat (Gartenbau, Tiefbau, Straßenunterhalt, Straßenbeleuchtung, Verkehrszeichenbetriebe und Ingenieurbau), das Sozialreferat (u.a. Sozialbürgerhäuser), die Stadtbibliotheken, der Abfallwirtschaftsbetrieb (Einsammeldienst, Wertstoffhöfe und die Werkstatt).

    Aus dem Gartenbau haben sich allein 130 Beschäftige am Streik beteiligt. Zwei Bibliotheken mussten wegen des Streiks geschlossen bleiben.

    In großer Zahl nahmen auch Beschäftigte aus der München Klinik (Standorte Schwabing, Bogenhausen, Harlaching und Neuperlach) an dem Streik teil. In Bogenhausen waren zwei Stationen komplett geschlossen und in Harlaching konnten einige OP-Säle nicht in Betrieb genommen werden. Für Notfälle war aber gesorgt, weil ver.di zuvor mit der Klinikleitung eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen hatte.

     

    Weitere Informationen:

    Heinrich Birner

    Tel. 0170  / 574 90 00