Medieninformationen

    Über 1.500 mehr erwerbstätige Mitglieder

    ver.di München & Region auf Erfolgskurs

    Über 1.500 mehr erwerbstätige Mitglieder

    03.01.2014
    Sorry, hier sollte unsere Sympathiefigur Nancy erscheinen! ver.di München & Region Echt stark!  – 993 starke Verdianerinnen in unseren Reihen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Ballungsraum München ist im Jahr 2013 erfolgreich durchgestartet. Die Anzahl der Mitglieder ist netto um 1.434 auf 58.098 Mitglieder zum Ende Dezember 2013 angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,53 %. „Das ist die mit Abstand beste Mitgliederentwicklung seit der Gründung unserer Gewerkschaft im Jahr 2001“, freut sich ver.di-Geschäftsführer Heinrich Birner.

    Noch positiver als der Zuwachs der Gesamtmitgliederzahl ist die strukturelle Entwicklung. Bei den erwerbstätigen Mitgliedern hat ver.di München & Region sogar um 1.519 (3,52 %) zugelegt. Damit ist die gewerkschaftliche Durchsetzungskraft in den Betrieben und Dienststellen signifikant gewachsen.

    Gleichzeitig ist die Münchner Dienstleitungsgewerkschaft jünger und damit zukunftsfester geworden. Der Anteil der jungen Mitglieder unter 28 Jahren ist um 4,55 % auf knapp 3.697 gestiegen. Mit einem Plus von 993 ist der Anteil der Frauen an der Gesamtmitgliedschaft überdurchschnittlich (3,97 %) gestiegen.

    Unterm Strich sehe ich einen Trend, dass die Menschen im Arbeitsleben immer mehr Schutz suchen und diesen in der gewerkschaftlichen Organisierung finden.

    Heinrich Birner, Geschäftsführer ver.di München

    Haupttreiber der Mitgliederentwicklung war die harte und lange Tarifrunde für die Beschäftigten des Handels. Der Versuch der Arbeitgeber, die tariflichen Regelungen deutlich zu verschlechtern, haben dazu geführt, dass die Beschäftigten im Verkauf und in den Lägern in großem Umfang Schutz in der Gewerkschaft gesucht haben.

    Besonders hohe Zuwächse verzeichnet ver.di auch in den Branchen und Betrieben mit großen Umstrukturierungen. Im Ballungsraum München sind dies beispielswese die Banken und Versicherungen, das gesamte Gesundheitswesen sowie die Luftverkehrsbranche.

    Zur Gesamtbewertung erklärt Heinrich Birner: „Unterm Strich sehe ich einen Trend, dass die Menschen im Arbeitsleben immer mehr Schutz suchen und diesen in der gewerkschaftlichen Organisierung finden. Das gesellschaftliche Ansehen der Gewerkschaften als Schutz- und Gestaltungsmacht hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.“

    Pressekontakt

    Heinrich Birner

    Tel. 0170 / 574 90 02