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    40% weniger Gehalt sind menschenunwürdig

    40% weniger Gehalt sind menschenunwürdig

    Billiglöhne in städtischen Krankenhäusern? 16.04.2007

    Nach wie vor plant die Klinikleitung, mit Einwilligung und Unterstützung durch die politischen Entscheidungsträger, die Ausgliederung der Bereiche Küche, Reinigung und Textilservice in eine eigene Servicegesellschaft mit Billiglöhnen.

    „Die Geschäftsleitung betreibt die Kosteneinsparung auf dem Rücken der Beschäftigten, die schon jetzt am wenigsten haben,“ so Kai Winkler, Gewerkschaftssekretär bei ver.di. „Sie sollte besser über Veränderungen in den Arbeitsabläufen nachdenken, die schon längst anstehen. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen dürfen im sensiblen Bereich der Daseinsvorsorge, nicht zu Lasten der Qualität in der medizinischen Versorgung gehen", so Kai Winkler weiter. Heinrich Birner, Geschäftsführer ver.di-München betont: „Die Menschen in München brauchen eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, und die Stadt darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen.“

    "Wir fordern keine Sanierung auf Kosten der Beschäftigten und Patienten und keine Ausgliederung der nichtmedizinischen Bereiche. Eine Kürzung der Gehälter um bis zu 40% werden wir nicht widerstandslos hinnehmen", kündigt Kai Winkler von ver.di an.

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