Medieninformationen

    Streik- und Aktionstag am 25.11.2021 in München

    Tarif- und Besoldungsrunde Bundesländer 2021

    Streik- und Aktionstag am 25.11.2021 in München

    23.11.2021
    Tarif- und Besoldungsrunde Länder Streik – und Aktionstag 25.11.2021 ver.di Tarif- und Besoldungsrunde Länder Streik – und Aktionstag 25.11.2021

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) rufen gemeinsam die Tarifbeschäftigten und die Beamten des Freistaats Bayern sowie die Beamten der Landeshauptstadt München am Donnerstag, 25. November 2021 zu einem Streik- und Aktionstag auf.

    Treffpunkt

    Ab 09:00 Uhr treffen wir sammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Theresienwiese, am Esperantoplatz (Richtung U-Bahn Goetheplatz).

    Demonstrationszug

    Um 11:30 Uhr startet an der Theresienwiese der Demonstrationszug zum Finanzministerium. Die Route verläuft folgendermaßen: Theresienwiese (Höhe Esperantoplatz), Kobellstraße, Lindwurmstraße, Sendlinger-Tor-Platz, Sonnenstraße, Lenbachplatz, Maximiliansplatz, Finanzministerium.

    Kundgebung

    Die Kundgebung der Arbeitnehmer und Beamten beginnt um 12:30 Uhr vor dem Finanzministerium, Odeonsplatz 4, München.

    Auf der Kundgebung kommen Beschäftigte aus verschiedenen Betrieben und Dienststellen zu Wort.

    Hier besteht eine gute Möglichkeit für Interviews, O-Töne sowie für Film- und Bildaufnahmen.

    Streikbetriebe

    -        Technische Universität München (Innenstadt, Garching und Weihenstephan), Ansprechpartnerin: Christiane Glas-Kinateder, Tel. 0151 / 148 332 01

    -        Ludwig-Maximilians-Universität München, Ansprechpartnerin: Christiane Glas-Kinateder, Tel. 0151 / 148 332 01

    -        Studentenwerk, Ansprechpartnerin: Christiane Glas-Kinateder, Tel. 0151 / 148 332 01

    -        Diverse Museen, Ansprechpartnerin: Christiane Glas-Kinateder, Tel. 0151 / 148 332 01

    -        Klinikum der Universität (Großhadern und Innenstadt), Ansprechpartner: Christian Reischl, Tel. 0170 / 574 90 23

    -        Klinikum rechts der Isar, Ansprechpartner: Tony Guerra, Tel. 0175 / 720 65 60

    -        Deutsches Herzzentrum, Ansprechpartner: Christian Reischl, Tel. 0170 / 574 90 23

    -        Bayerisches Staatsschauspiel (Residenztheater), Ansprechpartnerin: Agnes Kottmann, Tel. 0151 / 204 201 78

    -        Bayerische Staatsoper, Ansprechpartnerin: Agnes Kottmann, Tel. 0151 / 204 201 78

    -        Gärtnerplatztheater, Ansprechpartnerin: Agnes Kottmann, Tel. 0151 / 204 201 78

    -        Theaterakademie / Prinzregententheater, Ansprechpartnerin: Agnes Kottmann, Tel. 0151 / 204 201 78

    -        Amtsgericht München, Ansprechpartnerin: Jasmin Hofmann, Tel. 0160 / 127 10 02

    -        Landgericht München I, Ansprechpartnerin: Jasmin Hofmann, Tel. 0160 / 127 10 02

    -        Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung, Ansprechpartnerin: Jasmin Hofmann, Tel. 0160 / 127 10 02

    -        Landesamt für Denkmalpflege, Ansprechpartnerin: Jasmin Hofmann, Tel. 0160 / 127 10 02

    -        Verschiedene Bereiche aus bayerischen Polizeipräsidien, Ansprechpartner: Markus Wimmer, Tel. 0170 / 511 53 35

    -        Bayerische Staatsforsten, Ansprechpartner: Alois Keller, Tel. 0160 / 972 574 38

     

    Hinweis zu den Streiks in den Kliniken

    Zu Beginn der Pandemie wurde das Klinikpersonal beklatscht. Bis heute wurde weder deren Arbeitsbelastung verringert, noch deren Einkommen verbessert. Deshalb sind die Streiks in den Kliniken auch ein Hilferuf an die verantwortlichen Politiker.

    ver.di hat mit dem Klinikum der Universität und dem Klinikum rechts der Isar Notdienstvereinbarungen abgeschlossen. Damit ist sichergestellt, dass alle lebensnotwenigen medizinischen Maßnahmen durchgeführt werden.

    Das Deutsche Herzzentrum weigert sich beharrlich eine solche Notdienstvereinbarung abzuschließen. Ungeachtet dessen, wird ver.di verantwortungsvoll die neuralgischen Bereiche von den Streikaufrufen herausnehmen.

    Söder in der Pflicht

    Als oberster Dienstherr der Arbeitnehmer und Beamten in Bayern ist jetzt Ministerpräsident Markus Söder in der Pflicht. Er muss seinen Finanzminister anweisen, die Blockadehaltung aufzugeben. ver.di fordert von ihm jetzt ähnlich markige Worte, wie er sie seit Beginn der Corona-Pandemie von sich gibt.

    Forderungen der Gewerkschaften

    Die drei Gewerkschaften fordern sowohl für die Tarifbeschäftigten (früher Arbeiter und Angestellte) und für die Beamten:

    -  Erhöhung der Vergütungen und Gehälter um 5 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich.

    -  Erhöhung der Tabellenentgelte für Beschäftigte im Gesundheitswesen um 300 Euro.

    -  Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen um 100 Euro monatlich.

    -  Laufzeit 12 Monate. Verlängerung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden.

     

    Wie geht es weiter?

    In zwei Verhandlungsrunden am 08.10. sowie 01./02.11.2021 haben die Arbeitgeber der Bundesländer überhaupt kein Angebot unterbreitet. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde findet am 27./28.11.2021 in Potsdam statt. ver.di erwartet in dieser Runde, dass die Arbeitgeber nicht schachern, sondern ein faires und annehmbares Angebot auf den Tisch legen.

    Statement Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer in München

    „In zwei Verhandlungsrunden haben die Verhandlungsführer der Bundesländer die Arbeitnehmer und die Beamten verbal abgewatscht. Statt ein Angebot vorzulegen haben sie die Beschäftigten verhöhnt. Die Corona-Pandemie sei vorübergehender Natur. Für eine dauerhafte Besserstellung bei der Bezahlung gäbe es keinen Grund. Das empfinde ich als Unverschämtheit den eigenen Beschäftigten gegenüber.“