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    Gekündigte Mutter hat zuvor einen Härtefallplatz abgelehnt

    Streik im Sozial- und Erziehungsdienst:

    Gekündigte Mutter hat zuvor einen Härtefallplatz abgelehnt

    28.05.2015

    Der Münchner Merkur hat am 22.05.2015 einen Artikel mit der Überschrift „Wegen Kita-Streiks: Mutter verliert ihren Job“ veröffentlicht. Darin wurde unter Namensnennung der Fall von Frau Nadine-Bianca Dihlmann, einer alleinerziehenden Mutter aus München, geschildert.

    Nach dem Bericht bekam Frau Dihlmann am 19.05.2015 von ihrem Arbeitgeber die Kündigung. In einem Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter habe Frau Dihlmann geschrieben: „Finden Sie es fair, dass andere für diesen Streik ihre Existenz verlieren?“

    Inzwischen haben sich die Beschäftigten der Kita, in der Frau Dihlmann ihr Kind untergebracht hat, bei ver.di gemeldet. Nach deren Darstellung wurde ihr vom Kita-Personal am Freitag, 08.05.2015, also noch vor Streikbeginn, initiativ ein Härtefallplatz für ihr Kind angeboten.

    Nach der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Härtefallregelung zwischen der Landeshauptstadt München und der Gewerkschaft ver.di waren 1.000 Plätze in 40 Härtefallgruppen vereinbart.

    Frau Dihlmann habe dieses Angebot aber nicht angenommen. Deshalb ist ihre Darstellung, dass die Kündigung wegen des Kita-Streiks erfolgt sei, nicht länger aufrecht zu erhalten. 

    Pressekontakt

    Heinrich Birner

    Tel. 0170 / 574 90 02