Betriebsgruppe Sozialreferat

    Anker-Dependancen in München: Entlastung der Bezirkssozialarbeit …

    Stellungnahme der ver.di SprecherInnen Sozialreferat München - Feb. 2019

    Anker-Dependancen in München: Entlastung der Bezirkssozialarbeit und Kapazitätsausweitung von Regelleistungen für Kinder und ihre Eltern

    Stellungnahme der ver.di SprecherInnen vom Sozialreferat München vom 11.02.2019

    # ausführlich siehe pdf Datei #

    Wir fordern:

    Eine klare Haltung des Sozialreferats München zum uneingeschränkten Jugendhilfezugang für begleitete minderjährige Geflüchtete.

    Die Lebenssituation von Kindern in einem Ankerzentrum kann als strukturelle Kindeswohlgefährdung bewertet werden. Um daraus tatsächlich Konsequenzen ziehen zu können benötigen die Fachkräfte von der Landeshauptstadt München und dem Landesjugendamt gutachterliche und politische Stellungnahmen.

    Großlager gehören sofort aufgelöst!
    Die Landesregierung muss von Ankerzentren und dem damit einhergehenden Abschreckungskurs sofort Abstand nehmen.

    Ausweitung der BSA-Einarbeitungspools, um die Lücken von unbesetzten Stellen in allen Sozialbürgerhäusern und der BSA beim Amt für Wohnen und Migration zu schließen, sowie die Erprobung eines Teilzeit-BSA-Einarbeitungspools um die Attraktivität für BewerberInnen (Vereinbarkeit Familie und Beruf; Pflege von Angehörigen) zu erhöhen.

    Anpassung der Kapazitäten der BSA bei S-IV und S-III, VMS, des Unterstützungsdienstes, des psychologischen Dienstes, der Teilregionsleitungen sowie der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, dort wo Großunterkünfte zu versorgen sind.

    Ausweitung der Regelangebote (Kita, AEH, Erziehungsberatung, BEW, MKE).