Betriebsgruppe UBIS

    Streik und Absch(l)uss

    Streik und Absch(l)uss

    Stachus Aufruhr ver.di Stachus im Aufruhr

    Was man nicht alles tun muss, um nicht ganz mit leeren Händen dazustehen!

    Erst unsere Aktion hat Bewegung in die Tarifverhandlungen gebracht, die der Arbeitgeber fast zum Erliegen gebracht hätte, durch eine Verhandlungstaktik, die in ihrer Destruktivität an einige Spiele der EM erinnerte.

    Trotzdem hier wie da: das Ergebnis gibt zum Triumphieren keinen Grund!
     Der Nullrunde sind wir nur knapp entronnen:
    0 % das Angebot des Arbeitgebers
    0,97 % p.a. bei 33 Monaten Laufzeit * (tatsächlich abgeschlossenes Ergebnis)

    Wertschätzung sieht anders aus, das mussten wir selbst in die Hand nehmen.


    Der Arbeitgeber argumentierte anscheinend mit der misslichen wirtschaftlichen Lage der Banken. Die können wir aber nicht erkennen, solange noch Geld für Dividenden und hohe Vorstandsboni vorhanden ist. Das sind anscheinend Player, die sich besser durchsetzen können.

    Um aus dem Teufelskreis niedrige Beteiligung, schlechte Ergebnisse, niedrige Beteiligung herauszukommen, brauchen auch wir mehr Durchsetzungsvermögen:
    d. h. mehr Mitglieder und mehr Beteiligung.
    Wir müssen die Zeit - und 33 Monate sind weiß Gott lang - nützen und an den anstehenden Themen Aktionsbereitschaft zeigen. Anlass wird genug sein:

    • Outsourcing Kartensysteme
    • gleicher Lohn für gleiche Arbeit
    • Einbeziehung der sog. AT-Gehälter ins Tarifsystem (eigentlich nur übertariflich)

    Auch der neue CEO der Unicredit kündigt weitere Anlässe an. Trotz des teils unbefriedigenden Ergebnisses haben die Aktionen gezeigt, dass wir unsere Dynamik verbessern können und, dass wir unsere Offensivbemühungen vielleicht zu früh eingestellt haben!

     

    * das unzulässige Addieren der jährlichen Prozentzahlen lassen wir hier weg.