Die Be­triebs­grup­pe...

    ... des Helm­holtz Zen­trum Mün­chen setzt sich für bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen an al­len Stand­orten ein. Ihr er­reicht die Be­triebs­grup­pe un­ter hm­gu@­ver­di-mu­en­chen.­de

    Präsentation Betriebsversammlung

    Jahressonderzahlung

    Nach den bestehenden Tarifregelungen erhalten eine Jahressonderzahlung nur Beschäftigte die am 1. Dezember beschäftigt sind. Kolleg*innen, die vor diesem Stichtag ausscheiden, gehen leer aus. Die Betriebsgruppe hat diese Ungerechtigkeit bereits in der Tarifrunde 2018 angemahnt und wollte eine Änderung der Regelung. Demnach sollten insbesondere befristet Beschäftigte, die ohne ihr Verschulden, vor dem Stichtag das Zentrum verlassen, eine anteilige Auszahlung der Jahressonderzahlung erhalten. Auch wäre dies beim Renteneintritt zu berücksichtigen.

    Diese Forderung der Betriebsgruppe wird nun auf der Landeskonferenz des Fachbereichs „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ von ver.di beraten. Von da ist es nur noch ein kurzer Weg bis diese Forderung bei der Bundestarifkommission ankommt.

    Vertrauensleute

    Tarifrunde 2018

    In der Tarifauseinandersetzung 2018 war unser Zentrum aufgerufen an den Warnstreiks teilzunehmen. Die Betriebsgruppe hatte bereits im Januar klare Forderungen für die Tarifverhandlungen aufgestellt. Die Forderungen waren im Einzelnen:

    • Entgelterhöhung um 6% aber mindestens 180 € (Laufzeit 1 Jahr)
    • Jobticket für den Weg zur Arbeit
    • Verlängerung der Altersteilzeitregelung
    • 100 € monatlich mehr für Auszubildende
    • Übernahme nach der Ausbildung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis

    Neben den organisierten Gewerkschaftsmitgliedern haben auch weitere Kolleg*innen aus dem Betrieb an dem eintägigen Warnstreik teilgenommen. Ein Teil fand sich vor Pforte ein und fuhr gemeinsam zur zentralen Kundgebung auf den Marienplatz, wo auch weitere Kollegen aus dem Betrieb dazu stießen. Natürlich bildete die Gruppe der Beschäftigten aus unserem Zentrum nur ein kleines Häufchen verglichen mit der Zahl aus anderen Betrieben wie den Stadtwerken München, den städtischen Kliniken, der Müllabfuhr, der Stadtverwaltung und vielen weiteren. Mehr als 7000 Streikteilnehmer traten gemeinsam für ihre Forderungen ein.
    Letztlich führte dies zu folgendem Abschluss, an dem unsere Beteiligung einen kleinen Beitrag leistete:

    • Entgelterhöhung zwischen 6,8% und 10,95% bei einer Laufzeit von 30 Monaten (auf 1 Jahr umgerechnet in etwa 2,7% - 4,4%)
    • 100 € mehr für die Auszubildenden in 2 Schritten
    • Übernahme nach der Ausbildung in unbefristetes Arbeitsverhältnis wurde nach den bestehenden Regeln verlängert.
    • Altersteilzeitregelung wurde verlängert

    Wiederum war die Betriebsgruppe aufgerufen, über den Abschluss zu entscheiden. 75% der Mitglieder haben dem so zugestimmt.
    Nähere Informationen zum Tarifabschluss könne auf den ver.di-Seiten im Internet abgerufen werden oder bei der Betriebsgruppe eingeholt werden.

    Betriebsratswahl am Helmholtzzentrum München 2018

    Ein wachsendes Zentrum mit einer Führungskultur, die die Beteiligung der Beschäftigten am wissenschaftlichen Gestaltungsprozess zurückfährt, die vermehrt die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verwischt, die den Wildwuchs bei der Befristung von Arbeitsverträgen nutzt und psychische Belastungen wegen Arbeitsplatzunsicherheit ignoriert, die nur eine Elite im Mittelpunkt ihres Handelns stellt, benötigt ein Umlenken hin zu GUTER ARBEIT.

    Ein starker Betriebsrat, der sich für die Rechte und Interessen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt, ist deshalb wichtiger denn je!

    „Ver.di und Freunde“ ist ein ausgewogenes Team von Frauen und Männern, von erfahrenen Betriebsratsmitgliedern und neuen, jungen Kandidaten. „Ver.di und Freunde“ umfasst die verschiedenen Bereiche des Zentrums, vertritt die unterschiedlichen Berufsgruppen, kommt aus allen Standorten und kennt so die Probleme der Kolleginnen und Kollegen nicht nur vom Hörensagen. Auch in Zukunft können Sie sich darauf verlassen:

    Wir sind jederzeit für Sie da, wenn Sie Rat und Hilfe brauchen.

    Wir achten auf die Einhaltung gesetzlicher und tariflicher Regelungen bei internen Bewerbungen, bei Ein- oder Umgruppierungen und beim Datenschutz.

    Wir unterstützen die Aktivitäten der Gewerkschaft, befristete Arbeitsverträge wieder zurückzudrängen.

    Wir gestalten die Zukunft des Zentrums auch gemeinsam mit dem Arbeitgeber, wenn dies den Mitarbeitern nützt.

    Wir sehen Mobiles Arbeiten als ein wichtiges Anliegen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

    Wir setzen uns ein für den Ausbau der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung, um verlässliche Perspektiven einer Karriereentwicklung zu verankern.

    Wir stärken den Gesundheits- und Arbeitsschutz, auch um der Arbeitsverdichtung und den wachsenden psychischen Belastungen entgegenzuwirken.

    Wir kümmern uns um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Doktoranden. Deren Aufnahme in den Tarifvertrag ist uns ein wichtiges Ziel, nicht nur wegen des erhöhten Urlaubsanspruchs.

    Wir wissen, dass herausragende wissenschaftliche Leistungen eine breite Basis brauchen, deshalb stehen für uns die Arbeitsbedingungen aller Beschäftigten im Mittelpunkt.

    Ihre Bedürfnisse sind die Richtschnur unseres betrieblichen Handelns. Die Rahmenbedingungen werden jedoch außerhalb des Betriebs durch tarifliche und gesetzliche Regelungen geschaffen. Nur wer beides hat, eine Verankerung im Betrieb und in der Gewerkschaft ver.di kann umfassend auf Verbesserungen hinwirken.

    Wir garantieren Ihnen, dass unser Engagement für Ihre Interessen nicht beim Verlassen des Betriebs endet.

    ver.di Kampagnen