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    GEMA: Völlig unzureichendes Arbeitgeberangebot

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    GEMA: Völlig unzureichendes Arbeitgeberangebot

    GEMA-Tarifrunde 2015

    Die erste Runde der diesjährigen Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der GEMA ist ergebnislos verlaufen. Die verdi-Tarifkommission lehnte das Angebot des Arbeitgebers als "völlig unzureichend und nicht verhandelbar" ab. Der Vorstand der GEMA wurde aufgefordert, zum nächsten Verhandlungstermin ein erheblich verbessertes Angebot vorzulegen.

    ver.di fordert eine Erhöhung der tariflichen Entgelte ab 1. Juli 2015 um 5,5 Prozent und der Ausbildungsvergütungen um einheitlich 60 Euro. Während der Arbeitgeber sich mit der Anhebung der Ausbildungsvergütung einverstanden zeigte, bot er für "Altbeschäftigte" lediglich eine lineare Erhöhung von je 0,5 Prozent in 2015 und 2016 sowie für "Neubeschäftigte" in 2015 eine Erhöhung von 0,7 Prozent und in 2016 von 1 Prozent. Die Forderungen von ver.di nach zwei zusätzlichen freien Tagen für die Neubeschäftigten, einer Sonderzahlung für ver.di-Mitglieder von jährlich 500 Euro sowie die Ausweitung des Geltungsbereiches der Tarifverträge auf die Tochtergesellschaften ZPÜ-Service GmbH und IT4IPM GmbH lehnte der Arbeitgeber ab. Eventuell Gesprächsbereitschaft signalisierte die GEMA bei der Neudefinition von Sondererträgen. "Dies wird den  Leistungen der GEMA-Beschäftigten weder gerecht noch werden diese damit  wertgeschätzt - und  dies nach dem historisch besten Geschäftsjahr 2014", kommentiert ver.di-Verhandlungsführer Ulrich Beiderwieden. Die angebotene Erhöhung führe zudem zu realen Einkommensverlusten.

    Die Verhandlungen werden am 16. Juli in München fortgesetzt.