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    Arbeitgeber provozieren Konflikt

    Wach- und Sicherheitsdienste

    Arbeitgeber provozieren Konflikt

    Tarifrunde 2014

    Angebot nicht verhandlungsfähig

    Der Verhandlungsauftakt für das bayerische Sicherheitsgewerbe am 16.12.2013 wurde von einer eindrucksvollen Kundgebung begleitet. 120 Beschäftigte aus ganz Bayern und vielen verschiedenen Sicherheitsfirmen kamen zusammen, um vor dem Verhandlungsort, dem Intercity Hotel in München, für ihre Forderungen zu demonstrieren. Die Kernforderungen:

    • 1,50 Euro mehr pro Stunde – EIN Lohn muss zum Leben reichen!
    • Hände weg von den Zuschlägen!

    In den Verhandlungen legten die Arbeitgeber dieses Angebot vor:

    • Erhöhung der Löhne ab 01.03.2014 um 2,8%
    • Erhöhung der Löhne ab 01.01.2015 um 2,8%
    • Laufzeit: 24 Monate

    Die ver.di Tarifkommission hat das Angebot einstimmig abgelehnt, weil:

    • die Laufzeit von 24 Monaten zu lang ist,
    • die Erhöhungen viel zu niedrig sind,
    • die Arbeitgeber sämtliche weiteren Forderungen bezüglich der dringend notwendigen Modernisierung des Lohntarifvertrages ablehnen.

    Die Arbeitgeber erwiderten: Höhere Lohnsteigerungen seien nur möglich, wenn auf der anderen Seite die Zeitzuschläge gekürzt werden!
    Die Verhandlungen wurden vertagt. Die Arbeitgeber haben als nächsten Verhandlungstermin den 20.02.2014 (!) angeboten und waren auch nach intensiver Nachfrage unsererseits nicht in der Lage, einen früheren Termin möglich zu machen. Da sie sich grundsätzlich weigern, Lohnerhöhungen rückwirkend zu zahlen, sollen nun die Beschäftigten die Konsequenzen mit Nullmonaten tragen!

    Wir wollen ein neues und besseres Angebot zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt!

    Dafür müssen wir nun aktiv werden!
    Jetzt ver.di Mitglied werden und sich die Zuschläge aus dem ver.di Tarifvertrag sichern! Die Vergütungstarifverträge sind zum 31.12.2013 gekündigt. Tarifverträge wirken für ver.di Mitglieder nach!