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    Friseurhandwerk: Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

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    Friseurhandwerk: Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

    ver.di hat mit dem Bundesfinanzministerium und dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ein Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk vereinbart. Eine entsprechende Erklärung wurde am 15. April 2016 unterzeichnet.

    ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel dazu: "Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung schaden den ehrlichen Friseurbetrieben und ihren Beschäftigten sowie den Steuer- und Sozialkassen. Dagegen setzt das Bündnis ein Zeichen. Es geht darum, gegen Betrug im großen Stil vorzugehen, etwa wenn Betriebe den Mindestlohn oder Tarifentgelte unterlaufen."

    Die Bündnispartner wollen bei der Aufklärung in den Betrieben und der Öffentlichkeit über die schädlichen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung eng zusammenarbeiten. Es soll einen intensiven Informationsfluss zwischen Zoll und den Bündnispartnern sowohl auf Bundes- als auch auf regionaler Ebene geben, um die Kontrollen des Zolls in der Branche zu unterstützen. Ziel ist es, durch Aufklärung nicht nur entsprechenden Verstößen vorzubeugen, sondern auch auf die Einhaltung des Mindestlohns zu achten bzw. Verstöße zu ahnden, um in der Branche einen fairen Wettbewerb zu garantieren.

    Ähnliche Vereinbarungen bestehen bereits mit der Bauwirtschaft, dem Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe, der Fleischwirtschaft, dem Gebäudereinigungsgewerbe, dem Maler- und Lackiererhandwerk, der Branche Textilreinigung/Textilservice, dem Elektrohandwerk und Gerüstbauerhandwerk.