Ausstellung zum Internationalen Frauentag 2017 der ver.di-Frauen München

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    Postkarte des BFR

    3 Frauen und 3 wichtige BFR-Angebote
    Foto/Grafik: iStockphoto

    4. Bezirksfrauenrat

    Seit 11. Oktober 2014 arbeitet der 4. Bezirksfrauenrat in München unter dem Motto:

    Mehr Zeit zum Schaffen, Träumen, Kämpfen –
    für eine geschlechtergerechte Arbeitszeitpolitik

    Die inhaltliche Erläuterung findet ihr im Skript von Dr. Gisela Notz:

    Frauenseminar im Juni 2016

    Vertiefend ging es bei dem ver.di-Seminar „Digitalsierung 4.0 – Segen oder Gefahr?“ um die neue Situation für Frauen in der digitalen Arbeitswelt von morgen. Den Vortrag von Kira Marrs findet ihr hier:

    Digitalsierung 4.0 – Segen oder Gefahr?

    Wofür wir aktiv sind:

    • Lohndifferenz wächst

      Bis 2004 ist die Differenz zwischen Frauen- und Männerlöhnen – im Schneckentempo – kleiner geworden. Doch in den letzten Jahren öffnet sich die Schere weiter: Inzwischen liegt der Unterschied wieder über 23%. Deutschland ist hier eines der Schlusslichter in der EU. Die Ver.di- Frauen fordern: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

    • Immer weniger gesicherte Arbeitsplätze

      Teilzeit, befristete und Minijobs, Leiharbeit ersetzen zunehmend feste Arbeitsplätze. Insbesondere Frauen sind davon betroffen. Permanente Verunsicherung und eine geringe Rente sind die Folgen. Die Ver.di- Frauen fordern: Die Bad Jobs müssen weg, Arbeit muss wieder langfristig ein gutes Leben ermöglichen!

    • Mindestlohn 11 Euro jetzt!

      Immer mehr Menschen sind trotz Arbeit arm und benötigen Hilfen zum Lebensunterhalt. Fast alle europäischen Staaten haben gesetzlich geregelte Mindestlöhne, in Deutschland gibt bisher nur für wenige Branchen solche Regelungen. Warten auf freiwillige Verpflichtungen der Arbeitgeber bringt nichts . Die Ver.di- Frauen fordern: Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von mindesten 11 Euro!

    • Bundeswehr raus aus Afghanistan!

      Deutschland führt Krieg in Afghanistan – gegen den erklärten Willen der eigenen Bevölkerung. Mehr als 70% der Menschen in Deutschland lehnen diesen Krieg ab. Doch die Bundesregierung setzt auf Militarisierung im Inneren und Aggression nach außen. Die Ver.di- Frauen fordern: Sofortiger Truppenabzug aus Afghanistan. Stoppt die Militarisierung und die Aufrüstung!

    • Schluss mit der Bevormundung – Weg mit §218

      Seit 1994 gibt es die sogenannte Kompromisslösung – eine modifizierte Fristenregelung mit Beratungszwang. Doch selbst dieser Kompromiss ist ständig neuen Angriffen und Versuchen, die Regelung zu verschärfen, ausgesetzt. Die Ver.di-Frauen bleiben bei der alten Forderung der Frauenbewegung: Weg mit der Bevormundung - Ersatzlose Streichung des §218!

    • Internationaler Frauentag

      Seit über hundert Jahren demonstrieren Frauen für gleiche Rechte, Gleichberechtigung, gegen den Krieg und für eine solidarische Gesellschaft. Der Internationale Frauentag ist und bleibt unser Kampftag, bis diese Forderungen durchgesetzt sind!

    • Chefetage? Gleiche Chancen überall!

      Es wird viel darüber geredet, dass mehr Frauen in die Chefetage sollen. Das geht an der Realität vorbei: Frauen haben in der Regel die schlechteren Jobs, werden schlechter bezahlt und haben weniger Aufstiegschancen. Schon bei den mittleren Positionen sind sie viel zu wenige. Deshalb fordern die Ver.di-Frauen ein Antidiskriminierungsgesetz, das auch für die Privatwirtschaft gilt!

    • Care-work vergesellschaften!

      Mit der Pflegeversicherung und Initiativen wie der „Familienpflegezeit“ wird versucht, den Frauen wieder privat die Aufgaben des Staates im Pflegebereich zuzuweisen. Den schrittweisen Ausstieg des Staates aus Pflege und Versorgung lehnen wir ab. Die Ver.di-Frauen fordern: Pflege und Erziehung sind gemeinschaftliche Aufgaben, die nicht bei den Frauen abgeladen werden dürfen!

    Was wir so machen:

    Arbeitsschwerpunkte der ver.di Frauen in München:

    Netzwerk betrieblicher Interessensvertreterinnen
    Ein Austausch- und Informationsforum für Frauen in betrieblichen Funktionen und für solche, die es werden wollen

    Politischer Frauentreff
    Aktuelle politische Themen aus Frauensicht

    ver.di Frauen machen Radio
    Gewerkschaftsthemen als Hörgenuss

    Aktionen
    Internationaler Frauentag, Equal Pay Day, Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, Streikunterstützung, Demobeteiligungen - wir sind dabei!

    ver.di-Frauen bleiben dran

    Frauenzeichen mit aufmunterndem Spruch und ver.di-Logo
    Foto/Grafik: Abteilung FuG

    Der amtierende Bezirksfrauenrat von verdi München wurde am 11.10.2014 bei der Bezirksfrauenkonferenz gewählt und hatte seine konstituierende Sitzung am 17.11.2014.

    Ihm gehören insgesamt 30 engagierte Verdianerinnen an: Jeder Fachbereich hat eine Vertreterin, dazu kommen 13 Frauen aus der Ebene und 1 Seniorin, 1 Frau vom Ortsverband und 2 Jugendvertreterinnen.

    Die Mitglieder des Bezirksfrauenrates kommen aus den unterschiedlichsten Berufen: z.B. Verkäuferin, Trambahnfahrerin, Bibliothekarin, Finanzbeamtin, Schauspielerin, Autorin, Versicherungskauffrau, Sekretärin, Journalistin, Briefträgerin, Fernmeldehandwerkerin. Sie engagieren sich als Betriebsrätinnen, Personalrätinnen, Mitarbeitervertreterinnen, Vertrauensfrauen, Gleichstellungsbeauftragte und vieles andere mehr.

    Im Bezirksfrauenrat wird die Frauenarbeit zwischen den Fachbereichen koordiniert, regelmäßig Frauentreffs organisiert, Betriebs- und Personalratswahlen unterstützt, frauenpolitische Information nach innen und außen gegeben und frauenpolitische Themen bearbeitet. 

    Der Bezirksfrauenrat München veranstaltet ein Seminar oder eine Klausur und vier Plenumssitzungen jährlich. Dazwischen kümmern sich der geschäftsführende Vorstand und themenspezifische Arbeitsgruppen um die laufenden Arbeitsaufträge.

    Vertreterinnen des BFR sind in folgende Gremien entsandt:

    ver.di Kampagnen