München & Region

    Was tun gegen "Union Busting"?

    Was tun gegen "Union Busting"?

    "Union Busting" bedeutet so viel wie "Gewerkschaft sprengen". In Deutschland wird damit die Unterdrückung oder Einschüchterung von (gewerkschaftlich organisierten) Betriebsräten bezeichnet. Prominente Fälle wie Amazon, Obi, Legoland, Birkenstock oder UPS gingen durch die Medien. Immer wieder gibt es auch in München Unternehmen, die Mitbestimmungsrechte missachten.

    Klar ist: Das Recht darf nicht am Eingang eines Betriebs enden! Es gehört zur Würde erwerbstätiger Menschen, Mitbestimmung ohne Repressalien ausüben zu können. Wir diskutieren mit Expert*innen und Praktiker*innen über konkrete Handlungsmöglichkeiten. Die öffentliche Veranstaltung richtet sich an Arbeitnehmervertretungen und an alle, die für faire Verhältnisse in der Arbeitswelt einstehen.

    Programm 29.9., 18:00 bis 20:00 Uhr

    Begrüßung: Simone Burger, Vorsitzende Deutscher Gewerkschaftsbund, Region München

    Vortrag & Diskussion: Wie man sich gegen Angriffe auf den Betriebsrat zur Wehr setzt, Dr. Rüdiger Helm, Rechtsanwalt, Kanzlei Huber Mücke Helm, München

    Berichte aus der Praxis: Handel: Vinko Vrabec, ver.di Baden-Württemberg, ehemals Betriebsrat Media Markt Lieferdienste: Christin Schuldt, Gewerkschaft NGG, München, Gebäudereinigung: Sonja Bleischwitz, Mitarbeiterin, Augsburg

    Organisation & Anmeldung

    Die Veranstaltung ist ein Angebot des Runden Tisches der Münchner Kirchen und Gewerkschaften (Träger: DGB, KAB, Betriebsselsorge und kda) in Kooperation mit der KAB- Westend. Veranstaltungsort ist der Gemeindesaal St. Rupert, Gollierstr. 61, München.

    Für Imbiss und Getränke wird gesorgt. Zur besseren Planung bitten wir um frühzeitige Anmeldung per Mail an: info@kab-dvm.de.
    Bei Rückfragen: Tel. 089 552516 0 (Sekretariat KAB München-Freising)