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    Personalrat und ver.di begrüßen Arbeitsmarktzulage für Erzieherinnen …

    Personalrat und ver.di begrüßen Arbeitsmarktzulage für Erzieherinnen

    Kinderpflegerinnen dürfen nicht ausgenommen werden 31.07.2014

    Personalrat der städtischen KITAs:

    Das Bestreben unseres Oberbürgermeisters Dieter Reiter, u.a. eine Marktzulage für die Kolleginnen und Kollegen aus dem Erziehungsdienst einzuführen, ist gelungen und als großer Erfolg zu verbuchen. Wir freuen uns als zuständige Personalvertretung der städtischen Kindertageseinrichtungen in München, dass endlich die Kolleginnen und Kollegen eine Aufwertung in finanzieller Hinsicht erfahren.

    Viele Anträge an die Verantwortlichen für eine bessere Bezahlung für die Beschäftigten an den Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren seitens der zuständigen Personalvertretungen in München erfolglos gestellt worden.

    Im Zuge des Fachkräftemangels hat der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern zugestimmt, dass eine Arbeitszulage seitens der Kommunen gezahlt werden kann.

    Unser Anliegen war und ist auch weiterhin eine Arbeitsmarktzulage für alle Beschäftigten aller Funktionen (Leitungen und stellvertretende Leitungen z.B.) im Erziehungsdienst an den Kindertageseinrichtungen zu erwirken. Die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger, die gerade in Zeiten des Fachkräftemangels an den Einrichtungen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Betreuung leisten, dürfen davon nicht ausgenommen sein. Auch wenn es bei der Berufsgruppe der Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger nachweislich keinen Mangel gibt. Nur mit allen Beschäftigten aller Berufsgruppen ist die Betreuung an den Kindertageseinrichtungen hier in München zu gewährleisten.

    Das Zusammenspiel der Berufsgruppen, das solidarische Verhalten aller Beschäftigten an den Kindertageseinrichtungen ist die Grundlage für die Bildung, Betreuung und Erziehung an den Kindertageseinrichtungen. Viele Stellen, die aufgrund des Fachkräftemangels nicht durch Erzieherinnen und Erzieher besetzt werden konnten, sind häufig mit Kinderpflegerinnen besetzt oder aber werden durch ein gesamtes pädagogisches Team mitgetragen.

    München als ein sehr bedeutender und ständig wachsender Wirtschaftsstandort ist abhängig von einer gesicherten Kindertagesbetreuung, um eine verlässliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.

    Dieses Ziel kann nur mit der von uns gestellten Forderung „Arbeitsmarktzulage für alle Beschäftigten an den Kindertageseinrichtungen“ erreicht werden.

    Gewerkschaft ver.di:

    Die Arbeitsmarktzulage, die Oberbürgermeister Dieter Reiter auf den Weg gebracht hat, ist ein erster wichtiger Schritt, die Entlohnung der Beschäftigten in den Kinderbetreuungseinrichtungen zu verbessern. Die Zulage ist aber eine freiwillige Zulage der Stadt München, die jederzeit wieder zurückgenommen werden kann.

    ver.di fordert von den öffentlichen Arbeitgebern die Bereitschaft ein, die Eingruppierungsregelungen für die Berufe des Sozial- und Erziehungsdienstes tarifvertraglich aufzuwerten. Im Herbst 2014 wird ver.di bundesweit die entsprechenden Forderungen für die Entgeltordnung diskutieren und beschließen. Im Frühjahr 2015 will ver.di dann darüber verhandeln. 

    Pressekontakt

    Martina Meyer

    Personalratsvorsitzende städtische KITAs Tel. 089 / 233-83579

    Heinrich Birner

    Geschäftsführer ver.di Tel. 0170 / 574 90 02