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    Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf: Mitarbeiter bald nicht …

    Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf: Mitarbeiter bald nicht mehr Beschäftigte 2. Klasse

    Entlastung des Personals bleibt weiter wichtiges Ziel 21.12.2017

    Die HELIOS Amper Kliniken AG hat den Eintritt in den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) angekündigt. „Wir haben damit einen außerordentlichen, gleichsam historischen Erfolg erzielt“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Robert Hinke: „Die Bedeutung des absehbaren Tarifabschlusses mit der HELIOS Amper Kliniken AG eröffnet sich erst im Rückblick: In der Logik der Privatisierung der früheren Kreisklinik war der Ausstieg aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) inbegriffen“. Unbeeindruckt von der arbeitgeberseitig erzielten einstweiligen Verfügung gegen unsere jüngsten Streikmaßnahmen haben die Beschäftigten deutlich gemacht, dass sie sich mit juristischen Mitteln nicht ihrer Rechte berauben lassen. Die Arbeitgeberseite hat nunmehr Vernunft walten lassen und ein weiteres Drehen an der Eskalationsschraube vermieden.“

    „Damit hätten wir unsere zentralen Ziele nach Übernahme des Eingruppierungssystems des TVöD und Angleichung der Entgelte an das TVöD-Niveau vollumfänglich erreicht“, so GewerkschaftssekretärChristian Reischl. Für viele Beschäftigten wird dies zu einer spürbaren Einkommenserhöhung führen. Dies ist angesichts der Wettbewerbssituation auf dem Fachkräftemarkt in der Münchner Region überfällig. Im neuen Jahr wird die Überleitung in das Tarifwerk des öffentlichen Dienstes verhandelt werden müssen.

    Der TVöD enthält auch etliche Regelungen, welche bei konsequenter Umsetzung zur Entlastung führen können. Bei HELIOS dürfte bereits der TVöD selbst die Chancen der Besetzung bislang offener Stellen erhöhen und somit die Personalsituation etwas verbessern. Auch die Politik hat sich der Forderungen der Gewerkschaft ver.di angenommen. Die Forderung u.a. nach einer Mitarbeiterbefragung, einem Ausfall- und Konsequenzenmanagement. bleiben auf der betrieblichen Agenda. „Hier bleibt noch viel zu tun“, so Reischl. Auch hier hofft ver.di auf konstruktivere Gespräche als bisher. „Wir bleiben gemeinsam mit dem Betriebsrat, unseren Teamdelegierten und den Beschäftigten am Ball.“

    Pressekontakt

    Christian Reischl

    Tel. 0170 / 5749023 E-Mail. christian.reischl@verdi.de