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    Friseurhandwerk: Keine Abschaffung der Meisterpflicht

    Friseurhandwerk

    Friseurhandwerk: Keine Abschaffung der Meisterpflicht

    ver.di spricht sich für den Erhalt der Meisterpflicht im Friseurhandwerk auf europäischer Ebene aus. Die Gewerkschaft reagiert damit auf die derzeitige Prüfung einer Abschaffung durch die Europäische Kommission.

    Die Abschaffung hätte negative Auswirkungen auf die Zahl der Ausbildungsplätze. Aus Sicht von ver.di braucht gerade das personalintensive Handwerk qualifizierte Fachkräfte, um leistungs- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade im Friseurhandwerk als einem immer noch mehrheitlich von Frauen ausgeübtem Beruf ist es das Ziel, die Attraktivität der beruflichen Bildung weiter zu erhöhen.

    Für die Attraktivität der Branche hält es Walter Lochmann, Sekretär im ver.di-Fachbereich Besondere Dienstleistungen, vielmehr für zielführend, weiter an der Qualität der Dualen Berufsbildung zu arbeiten, realistische Übernahmechancen und gute Arbeitsbedingungen auf Basis von Tarifverträgen zu sichern. Die existierenden Tarifverträge und die gemeinsame Arbeit der Sozialpartner wie beispielsweise beim Sektoralen Sozialen Dialog zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf europäischer Ebene hebt Lochmann als wichtige Elemente für die Ausgestaltung und Regulierung der Branche hervor.