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    Arbeiten zum Mindestlohn?

    Wach- und Sicherheitsdienste

    Arbeiten zum Mindestlohn?

    Tarifrunde Wach- und Sicherheitsdienste 2015/2016
    Tarifinfo (03/2015) ver.di Tarifinfo (03/2015)  – Arbeiten zum Mindestlohn?

    Der Lohntarifvertrag für das bayerische Wach- und Sicherheitsgewerbe ist in Gefahr und damit die Löhne in der Sicherheitsbranche.

    Der BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) verweigert Verhandlungen für die Löhne der Beschäftigten in der Flughafensicherheit. Dies soll der Fachverband Aviation machen. Der Fachverband ist Teil des BDSW.

    Trotzdem wollen beide nur verhandeln, wenn es getrennte Tarifverträge gibt!

    Das wollen wir nicht, weil dies zukünftig zum Lohndumping führt!

    Bisher ist der Lohntarifvertrag allgemeinverbindlich, und gilt somit für alle Beschäftigten und Arbeitgeber in der Sicherheitsbranche. Diese Allgemeinverbindlichkeit wird es mit zwei Tarifverträgen zukünftig nicht mehr geben.
     
    Ohne Allgemeinverbindlichkeit drohen 8,50 Euro Mindestlohn in der Sicherheitsbranche!
    Bei künftigen Ausschreibungen setzt sich der durch, der das günstige Angebot macht. Das günstige Angebot ist das Angebot mit den niedrigsten Löhnen! Der niedrigste Lohn ist  8,50 Euro Mindestlohn, und keine Zuschläge für Nachtarbeit, Sonntagsarbeit, etc..

    Fazit: In dieser Tarifrunde geht es derzeit nicht um die Höhe einer Lohnerhöhung, sondern darum, dass es überhaupt wieder einen Tarifvertrag gibt! Wir wollen und brauchen einen Tarifvertrag, für alle Beschäftigten in der Sicherheitsbranche! Nur so wird er allgemeinverbindlich und die Löhne können langfristig gesichert werden.
     

    Ohne Allgemeinverbindlichkeit ist alles doof! sheepworld Ohne Allgemeinverbindlichkeit ist alles doof!  – Wach- und Sicherheitsgewerbe